Martenstein liest, Clementi singt Zeitlieder

Zehntstadel

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Ein literarisch-musikalisches Doppel Güteklasse 1A: Harald Martenstein schreibt geniale Glossen, Georg Clementi verwandelt sie in packende Lieder. Nun machen der Starkolumnist der ZEIT und der preisgekrönte Chansonnier und Schöpfer der Zeitlieder erstmals gemeinsame Sache.
Wenn Georg Clementi seine Lieblingslektüre, die Wochenzeitung DIE ZEIT, aufschlägt, gilt sein erster Blick der Martenstein-Kolumne, die nicht nur bei ihm Kultstatus genießt. „Ich liebe seine Kolumnen. Auch wenn sie noch so provokant und ironisch sind, sind sie immer von Herzenswärme geprägt. Und geistreich und komisch sind sie obendrein“, sagt er. Eine Mischung aus Streicheleinheit und Lust an der Watschˋn, wie es ein Journalist von der Süddeutschen Zeitung formulierte.
Drei Martenstein-Kolumnen hat Clementi zu Chansons veredelt und wird sie zusammen mit Sigrid Gerlach am Akkordeon und Ossy Pardeller an der Gitarre zum Besten geben. Sie heißen „Das Kopftuch“, „Mir ist alles egal“ und „Küsse die Hand“. Dieses dritte Lied, ein pointierter Seitenhieb auf die Nöte der Männer in Zeiten der Political Correctness ist aktueller denn je und ist auf der neuesten CD, die den Titel „Zeitlieder 3“ trägt und im November in den Salzburger Kammerspielen aus der Taufe gehoben wurde, zu hören. Neben diesen Kolumnen liest Martenstein weitere Texte, die auf Clementis Chansons thematisch abgestimmt sind.
Der gemeinsame Nenner, der die beiden Künstler verbindet? „Die Welt mit kritischen Augen anzuschauen, zu sehen, wie sie ist und trotzdem zu lachen“. so Clementi.