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Willkommen bei Georg Clementi

Von 24. Juli bis 27. August 2010 wird Georg Clementi bei den Komödienspielen Porcia in "Der Dieb der nicht zu Schaden kam" von Dario Fo und in "Ein besserer Herr" von Hasenclever zu sehen sein .

 Eine Sternstunde des Theaters

Leo Fellingers Kritik über die "Solo Vino" - Vorstellung im Kulturhaus Emailwerk

Wer ihn schon auf der Bühne erlebt hat, der weiß: Georg Clementi hat nicht nur seinen ganz eigenen Stil, er ist, um es sportlich auszudrücken, eine Liga für sich. Und wer bei dem Begriff „Solotheater“ an einen abwechslungsarmen Theaterabend denkt, wird an diesem, schnell eines Besseren belehrt: Ohne aufwändigem Bühnenbild und nur mit ein paar Wein-Etiketten und Korken als Requisiten bewaffnet, verwandelt sich der am Tag der Mondlandung geborene Südtiroler blitzschnell in den weinbesessenen Mariano Cuttin. Mit unglaublicher Mimik, pantomimischer Präzision und gekonnten Monologen entführt er die Zuschauer in die faszinierende, teils aberwitzige Welt des Weines und der Weinkultur.

Mit enormen Tempo und tiefsinnigem Humor nimmt Clementi die Zuschauer auf eine Reise durch Raum und Zeit mit - er imaginiert die Laufbahn des unglücklichen Karrieristen allein mit sich, mit seiner Stimme, seinem Körper und - mit einer uralten Kulturtechnik - dem Geschichtenerzählen. Wie im Flug vergeht das Stück, man wird förmlich hineingesogen in die Vita des Hauptdarstellers, überwältigt von der leidenschaftlichen Rezitation seiner überschwänglichen Weinkritiken.

Das, mit einem Glas Sauvignon Blanc der Kamptaler Weingärtnerei Aichinger bestens ausgestattete, Emailwerk-Publikum ließ sich am Abend des 6. März bedingungslos auf dieses Spiel ein, reagierte beherzt und mutig an den richtigen Stellen, trieb Clementi in immer noch höhere Leistungs-Sphären, um ihn am Ende begeistert zu feiern und ihn mit tosendem Applaus zu überfluten.

Eine Sternstunde des Theaters.

100 Punkte.

(lf)

Im Herbst inszeniert Georg "Die Grönholm Methode" von Jordi Galceran.
Premiere am 1. Oktober im Theater Carambolage in Bozen.


Neues Video aus dem Programm "Anno Clementi" auf Youtube

 
Die beiden CDs "Anno Clementi" und "Amor mein Freund"
zusammen um nur 30 €
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Über  iTunes können Sie Anno Clementi auch herunterladen:

Kritik der Kleinen Zeitung über das Konzert in Villach am 8. Januar
 

Hier die Kritik der Kärntner Tageszeitung über das Konzert bei den Komödienspielen Porcia:

Georg Clementi und Johannes Pillinger lieferten mit ihrem Programm „Anno Clementi“ Sonntag Abend im Schloss Porcia nicht nur den Soundtrack für ein turbulentes Jahr sondern auch für einen stimmungsvollen, schönen Abend.

   Kalender gibt es viele, vor allem am Anfang jedes Jahres wird man mit ihnen überschüttet. Außergewöhnlich ist jedoch der gesungene Kalender a la Georg Clementi/Johannes Pillinger. Die kleinen Geschichten, die hier passend zu den Monaten präsentiert werden, ergeben zusammen die Geschichte eines ereignisreichen Jahres, mit Höhen und Tiefen. Da wird dem blinden Streben nach Freiheit auch direkt mit den damit verbundenen Trennungen Einhalt geboten.
   Es sind sehr persönliche und deshalb packende Erzählungen, mit hohem emotionalen Gehalt, nicht zuletzt weil Georg Clementi sie in dieser Manier auch vorzutragen wusste. Auch kritische Themen wie Obdachlosigkeit oder die Angst vor dem „schwarzen Mann“ finden ihren Platz in diesem Kalender. Dies hieß jedoch nicht, dass die Depression gefeiert wurde. Vielmehr bewies das gut harmonierende und kleinkunsterprobte Duo Georg Clementi/Johannes Pillinger, dass sie mit Spaß ernsthaftere und bessere Musik machen können als so mancher verkrampfter Liedermacher. Viele der Liedmelodien wie auch die Lieder selbst zeugten von so unglaublicher Qualität, dass man meinen könnte, sie wären zeitlose Klassiker der Musikgeschichte, was sicher auch der interessant vielfältigen Begleitung Johannes Pillingers geschuldet war, der fliegend zwischen Sampler, Keyboard und Fagott wechselte. Schier unendlich scheinender Beifall, fünf Zugaben.
     Martin Dueller 
Fritz Messner von der Lungauer Kultband Querschläger über Anno Clementi:

"gratulation und hut ab, da ist euch eine ganz feine scheibe gelungen. von der musik über die texte bis hin zum package. der wechsel zwischen den 3 sprachen ist noch ein zusätzlicher interessanter aspekt, weil sich mit der sprache auch die grundstimmung der lieder sofort ändert, auch wenn die musik innerhalb der lieder gleich bleibt - ein verblüffender effekt.
ich wünsche euch alles gute und dass die scheibe so richtig ins rollen kommt und die tour erfolgreich wird. beeindruckende musik und produktion."

Wer möchte, daß ein Buch sein Herz, den Schädel und vielleicht noch mehr erneuert, der liest
"Eine neue Erde" von Eckhard Tolle