Georg Clementi

ist Schauspieler, Liedermacher und Regisseur.

Er wurde 1969, am Tag der Mondlandung in Bozen geboren. Im zarten Alter von 16 Jahren spielte er seine ersten Konzerte und veröffentlichte erste Aufnahmen seiner Lieder, mit denen er schon bald im ZDF, im Bayrischen Rundfunk und im ORF auftrat. 

Parallel wirkte er in verschiedenen Musical- und Kabarettproduktionen mit und begann 1991 sein Schauspielstudium in Innsbruck. Anschließend war er fünf Jahre lang festes Mitglied im Ensemble des Salzburger Landestheaters, dem er sich als Gast auch heute noch zugehörig fühlt. Weitere Gastengagements führten ihn nach Leipzig, Bozen und Turin. Von 1995 bis 2015 war er Ensemblemitglied der Komödienspiele Porcia. Seit 2016 leitet er das Salzburger Straßentheater.

Eineinhalb Jahre lang hatte er eine eigene Talk-Radio-Sendung "Quatschradio mit Georg Clementi" im ORF Salzburg.

2001 war er für den Deutschen Chansonpreis "Zarah" nominiert und 2012 gewann er mit seinen "Zeitliedern" den Publikumspreis und den 1. Jurypreis beim Lied- und Chansonwettbewerb "Troubadour" in Stuttgart, und Silber beim Potsdamer Chansonfestival. Im März 2013 findet sich zum ersten Mal ein Zeitlied auf der deutschen Liederbestenliste. Mirjam Jessa erklärt seine Zeitlieder-CD auf Ö1 zur Entdeckung des Jahres.

Hier die Liste seiner letzten musikalischen Programme: "Amor mein Freund" (1996), "Das Herz in der Hose" (2001), "Anno Clementi" (2007) "Zeitlieder" (2011), "Zeitlieder2" (2013), "Zeitlieder 3" (2017)

Wichtigste Theaterrollen: Puck in "Sommernachtstraum", Riff Raff in der "Rocky Horror Show", Truffaldino in Goldonis "Der Diener zweier Herren" und die Titelrollen in Gogols "Revisor", Schnitzlers "Anatol" und Peter Shaffers "Amadeus". Leim in Nestroys "Lumpazivagabundus", Stefan Zweig in Harwoods "Kollaboration", Sosias in Moliérs "Amphytrion" und natürlich Mariano Cuttin im Schauspielmonolog "Solo Vino"

Regiearbeiten: "Hautnah" v. Patrick Marber, "Der Zauberer von Oz" v. T. Birkmeir nach Lyman Frank Baum, "Bandscheibenvorfall" von I. Lausund, "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" R. W. Fassbinder, "Der nackte Wahnsinn" v. Michael Frayn, "Riverside Drive" v. Woody Allen, "Bildung für Rita" v. Willy Russel, "Shining City" v. Conor McPherson, "Die Mausefalle" v. Agatha Christie, "Blut auf Eis" v. Stephan Lack, "Die Grönholm-Methode" von Jordi Galceran, "Bei Anruf: Geld" v. Michel Cooney, "Die Wirtin" v. Peter Turrini, "Achterbahn" v. Eric Assous und "Im Land der wilden Kerle" v. Astrid Großgasteiger nach Maurice Sendak, "Bezahlt wird nicht" von Dario Fo und "Der Vorname" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière