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Liebe Freunde!

Hier kommt mein Brief mit Gedanken, Tipps und Liebhabereien, Sinn und Unsinn für den Monat November:

Was sind das für eigenartige Tage, in denen ich Euch diese Zeilen schreibe. Die Kinder feiern Gruselparties und Erwachsene decken sich mit Süßigkeiten ein, um die kleinen Bettler nicht zu enttäuschen, und man muss nichts davon schlechtreden, wenn man wie ich der Meinung ist, dass jeder Anlaß zum Feiern genutzt werden sollte. Ich freu mich besonders wenn die Kleinen mit Totenkopfmasken oder aufgemalten Skeletten an der Haustür klingeln, denn sie erinnern daran, dass es bei aller Ausgelassenheit um die Einleitung zu einem Fest geht, in dem die Toten die Hauptrolle spielen. Mir gefällt es, dass der Tod, den wir die meiste Zeit im Jahr so erfolgreich verdrängen, einmal fröhlich durch die Gassen wandert. Dabei wirken die Androhungen der Kinder, uns mit Streichen und Randaleakten zu bestrafen, wenn wir ihren Hunger nach Süßigkeiten nicht befriedigen, angesichts der Ausschreitungen und Plünderungen in den französischen Städten heuer fast parodistisch.

Süßes oder Saures des Monats

 

Die wahre Gruselpartie aber, fürchte ich, erwartet uns und die Amerikaner im Besonderen, erst wenn das gefährlichste verwöhnte Kleinkind zu randalieren beginnt, wenn am Dienstag sein maßloses Bedürfinis an süßen Wählerstimmen nicht befriedigt wird. Beim letzten Mal als das passierte, schickte dieses schlecht erzogene Killerbaby seine verkleideten Freunde aus, um das Washingtoner Kapitol zu stürmen. Was für Unsäglichkeiten wird Trumpolin sich diesmal einfallen lassen und wie wird sich dieser Demokratiefeind in seinen verbliebenen beiden Amtsjahre aufführen, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht? Was kann die Ukraine, was kann der Iran, was kann die Welt noch alles von ihm erwarten? 
Oh... ich muß Kinderschokolade holen. Ein kleiner Sensenmann steht vor der Tür: "Süßes oder Saures!?"


Zitate des Monats

"Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."

Orson Wells

"Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben."

Marie von Ebner-Eschenbach

"Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben."

Pearl S. Buck

"Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil."

Nelson Mandela


Lasst uns dem Mandela glauben, uns in Liebe üben und dem Hass entgegentreten.

Hier kommt die...

Petition des Monats

Lest und unterschreibt hier!

 

 


So, Schluß jetzt mit Tot. Hier kommt der...

Der Trailer des Monats

Nur einmal gibt es in diesem Monat die Möglichkeit unsere Komödie im Salzburger Landestheater zu sehen und zwar am 11.

Um kurz reinzuschauen

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Thomas hatte mir, als ich Euch nach Büchertipps fragte, „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier empfohlen. Ein wunderbar Roman. Hier kommt daraus das...

Buchzitat des Monats

“Er konnte gnadenlos sein, wenn er Eitelkeit vor sich hatte. Gnadenlos. Das Messer ging ihm in der Tasche auf. Sie ist eine verkannte Form von Dummheit, pflegte er zu sagen, man muß die kosmische Bedeutungslosigkeit unseres gesamten Tuns vergessen, um eitel sein zu können, und das ist eine krasse Form von Dummheit.“


Die...

Serie des Monats,

die mich im Augenblick begeistert, nennt sich "Matlock", wie die Hauptfigur, die Kathy Bates hervorragend spielt. Ich liebe ja Anwaltsserien und das hier ist eine ganz nach meinem Gusto. Symphathische Figuren, überraschende Wendungen.
Was will man mehr?

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Als ich darüber nachsinnte, welcher wohl der...

Song des Monats

in diesem Brief sein könnte, fiel mir ein altes Lied von mir namens "November" ein. Als ich es dann auf Youtube fand, erstaunte mich die skurrile Ansage genauso wie der verschwurbelte Text des Liedes.

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Und zum Abschluß kommt noch das schnelle...

Rezept des Monats

Sicher gibt es auch in Eurem Supermarkt in irgendeiner Kühlregalecke diese günstigen vakuumverpackten, Schinkenschnittreste, die wenn wir sie nicht bald in Schinkenfleckerl verarbeiten, weggeschmissen werden.

Die beste aller Frauen probt gerade in München im Gärtnerplatztheater Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, also bin ich oft allein zuhause, habe nicht immer viel Zeit und muß die hungrigen Mäuler der Buben stopfen. Die freuen sich, wenn es die
Schinkenfleckerl alla Clementi
gibt.
Wobei alla Clementi soviel heißt wie: sehr cremig und kein langwieriges Überbacken, Zubereitungszeit nicht mehr als eine halbe Stunde.

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Lebt satt und fröhlich!

Euer

Georg