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Liebe Freunde,

Hier mein Brief mit Gedanken, Tipps und Liebhabereien, Sinn und Unsinn für den Monat Mai.

Lasst mich beginnen mit der...

 

 

Italienerin des Monats

 

Am 23. April ist Milva, 81järhig in Mailand verstorben. La Rossa, wie sie die Italiener nannten, hat weit über Italien hinaus Karriere gemacht. Eine beachtliche Karriere voller Chansons und voller Theater. Milva sang genauso überzeugend Brecht-, oder besser Weill-Lieder, wie sie Schlager sang, die zwar manchmal leichtfüßig aber selten seicht waren.

 

 


1979 sang Milva im Lied

"Zusammenleben"

folgende Textzeilen:


Wer wird als Frau denn schon geboren?
Man wird zur Frau doch erst gemacht.
Ich mag dich, weil du klug und zärtlich bist
Und doch, das ist es nicht allein.
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist,
Ganz Frau und trotzdem frei zu sein.

Hört das Lied hier!

 

 

 


Gedanke des Monats

Hätte man eine ideale Regierung, könnte man den Text heute umdichten und singen:

Wer wird als Mensch denn schon geboren?
Man wird zum Mensch doch erst gemacht.
Ich mag dich, weil du klug und zärtlich bist
Und doch, das ist es nicht allein.
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist,
Ganz Mensch und trotzdem frei zu sein.

Natürlich sind wir von einer idealen Regierung meilenweit entfernt, aber sie scheint langsam wieder zur Besinnung zu kommen. Es ist kaum zu glauben, aber wie vieles andere öffnen auch die Theater- und Konzertbühnen  wieder. Meine Freude darüber ist groß, aber keineswegs ungetrübt, denn viele unangenehme Auflagen werden diese ersten Öffnungsschritte begleiten. Ich hoffe einerseits, Eure Sehnsucht nach dem Leben auf der Bühne ist groß genug, dass Ihr Euch von keiner dieser mehr oder weniger notwendigen Auflage abhalten lasst. Andererseits hoffe ich, Ihr werdet Euch nicht daran gewöhnen. Unser aller Ziel muss es bleiben, uns bald wieder ohne Einschränkungen nahe kommen zu dürfen.

 

 

 

"In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt."

André Malraux

 

"Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen."

George Bernard Shaw

 

 


Premiere des Monats

 

 

Das Salzburger Landestheater bringt noch in diesem Monat ein Musical auf die Bühne, das mit wunderbaren Melodien für Toleranz und Weltoffenheit wirbt. Es zeigt das freizügige und verruchte Berlin der Zwischenkriegszeit und wie es die Nationalsozialisten seiner Freiheit beraubt haben.
Am 21., 22., 27. und 29. Mai werde ich Euch als Conférencier mit 
„Willkommen, bienvenue, welcome ­ im Cabaret, au Cabaret, to Cabaret!“
begrüßen.

Sichert Euch Eure Karten hier!

 

 

"Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben."

Abraham Lincoln

 

"Ich bin für das Beibehalten des Handkusses. Irgendwo muss man ja schließlich anfangen."

Sacha Guitry

 

 


Erinnerung des Monats

 

 

Es war im Sommer 1984 im Münchner Olympiastadion. Ich war 15 Jahre alt und besuchte zusammen mit meinen 5 älteren Geschwistern und 60.000 weiteren Menschen mein erstes großes Konzert. Die Luft war schwer vom Marihuanarauch, den ich nicht vertrug und das Herz war leicht von der Musik, die ich liebte. Im Vorprogramm sang Konstantin Wecker, dann kam Joan Baez, die Queen of Folk, die im heurigen Januar ihren 80. Geburtstag gefeiert hat. Ihr folgte Bob Dylan und während zum Schluß Santana spielte, schlief ich im Schoß meines Bruders ein.

 

 


Nachschlag des Monats

 

 

 

 

Viele von Euch haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass man den Link zum Rezept im letzten Brief nicht öffnen konnte. Und da der Sinn dieses Briefes nicht ist, Euch den Mund wässrig zu machen und dann darben zu lassen, sondern Euch mit schönen Sachen, in diesem Fall mit einem Zitronen-Brathähnchen zu verwöhnen, reiche ich es hier nach.

Gutes Gelingen!

 

 


Tag des Monats

 

 

 

Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar. Und vieles macht ihnen das Leben schwer. Aber es gibt auch viele Bienenretter und jeder von uns, kann auch einer sein.

Lest hier mehr darüber!

 

 


Buch des Monats

 

 

 

Oft ist davon die Rede, dass Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Durch Vivian Dittmars Buch
"Echter Wohlstand"
kam ich zum ersten Mal auf den Gedanken, dass wir Menschen nicht artgerecht leben. Täten wir das, ginge es uns und allem um uns rum viel besser.

Hier mehr dazu.

 

 


Reisen des Monats

 

 

 

Solange es noch nicht ratsam oder gestattet ist, in der Welt herumzureisen, müssen wir uns mit Alternativen begnügen. Mehrere davon fanden sich in den letzten Briefen. Nun hab ich online noch eine mit Suchtpotential gefunden. Man kann sich in den Optionen den Kontinent oder einzelne Länder aussuchen und sich dort umsehen.

Klickt dafür hier.

 

 


Unterstützung des Monats

 

 

Inzwischen plane ich zusammen mit Ossy Pardeller ein neues Konzertprogramm für das Jahr 2022 mit dem Titel:

Die Clempanei

 Transalpine Chansons

Lest hier mehr darüber!

Dafür werden wir auch einige Leonard Cohen Songs ins Deutsche übertragen. Und alle, die mich in diesem Monat mit schönen Worten oder einer kleinen Spende unterstützen, kriegen schon vorab "Suzanne" zu hören.

Klickt hier!

 

 


Übrigens haben wir vor, mit diesem Programm auch einige Wohnzimmerkonzerte zu spielen. Wer dafür gerne ein Gastgeber sein möchte, kann mir hier schreiben. Alle Termine, die bis jetzt feststehen findet Ihr hier.

 

 


Fotograf des Monats

 

 

Oft wenn Ihr in diesem Brief Bilder von mir und meinen Musiker-Freunden seht, stammen diese vom wunderbaren Leo Fellinger. Gerade hat er ein neues Buch präsentiert, dessen Texte und Fotos um intensive Reiseerlebnisse kreisen. Auf seiner Homepage erzählt er selbst darüber.

Klickt hier!

 

 


Na wollen wir hoffen, dass wir bald wieder selber unterwegs sein können.

The Show must go on!

 

...sang die rote Milva 2007 bei ihrem fünfzehnten(!) und letzten Auftritt beim Festival di San Remo. Ihr Lied in Gottes Ohr!

Und hier in Eures, wenn Ihr wollt. 

 

 


Und zum Abschluß noch der

Spruch des Monats:

Leute, die denken, dass die Impfung ihre DNA verändert, sollten das als Chance betrachten.

 
 
 

 


Lebt mit und ohne Impfung fröhlich!

Euer

Georg