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Liebe Freunde!

Hier mein Brief mit Gedanken, Tipps und Liebhabereien, Sinn und Unsinn für den Monat September.


 

 

Wie Ihr seht fängt mein Brief heute wieder ungegendert an.

 

 

Winston Churchill sagte:

"Die kurzen Wörter sind die besten und die alten die allerbesten."

 

 

 

 

Aber nicht der alte Churchill hat mich beeinflusst. Ich habe durch Eure Zuschriften zum Thema
eine spannende Gedankenreise hinter mir:

 Erst hatte mir ja Sophie Passmann in ihrer Kolumne die Schönheit des Genderns schmackhaft gemacht und mich dazu gebracht, Euch zum ersten Mal mit "Liebe Freunde und Freundinnen" anzuschreiben. 

Dann trudelten Eure ersten Zuschriften ein, denn ich hatte Euch ja gebeten, mir zu schreiben, wie Ihr die Gender-Sache seht. 

Ein toller Schauspieler und treuer Clementi-Brief-Leser schrieb mir:

 

 

"DER Dachstein und DIE Wildspitze sind schöne Berge" und nicht "Berginnen".

Rainer Hauer

 

 

Eine einzige Leserin freute sich über die umständlichere Anrede und schrieb mir den schönen Satz:

 

 

„Bei mitgemeint zu mitgenannt verhält es sich in etwa so wie bei gut gemeint zu gut.“

Erika Gassner

 

 

 

 

Der Grundtenor aber war, dass sich die allermeisten Clementi-Brief-Leserinnen auch bei "Liebe Freunde" angesprochen fühlten.
Wie ich heute weiß zu Recht.

Die beste aller Frauen hat mir einen Leserbrief, der in der FAZ erschienen ist, gezeigt und er machte mir bewußt, dass es in der deutschen Sprache ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus) gibt und dass man die beiden nicht verwechseln sollte. (Mehr dazu hier oder hier

Fazit: Nichts spricht grundsätzlich gegen das Gendern, viel aber für ein differenziertes.

Ingrid Porzner z.B. hat zurecht lieber als die Präsidentin der Gruppe Dekadenz unterschrieben als als der Präsident. 

 

 

Buchzitat des Monats:

„Wie schlecht eine Zeit ist, erkennt man daran, dass sie auch kleine Fehler nicht verzeiht.“

Arno Geiger

 

 

 

 

Ich will mit diesem Zitat keineswegs sagen, dass wir in einer schlechten Zeit leben, Ihr wißt, ich bin ein fröhlicher Zeitgenosse und Arno Geigers Roman spielt ja auch im zweiten Weltkrieg (mehr zum Buch hier), ich finde nur, wir könnten in vielen Dingen nachsichtiger miteinander sein. Das zeigt mir auch die...

 

 

Serie des Monats

Selten begeistert mich etwas so sehr, dass es ganz ohne Zweifel als Tipp in diesem Brief stehen soll. Ist mir aber gerade mit einer Netflix-Serie passiert. Sie nennt sich "Die Professorin".
Sie trifft meinen Geschmack auf vielen Ebenen: Die Figuren und deren Beziehungen sind alles andere als eindimensional, die Themen sind sehr heutig und der Humor ist ein klein wenig derb und mit einer Prise Slapstick gewürzt. Herrlich!
Leider gibt es nur wenige Folgen.

Lest und seht mehr dazu hier!

 

 

 

 

 


Vorschau des Monats

 

 

 

 

Am ersten Oktober feiern wir im Salzburger Landestheater mit dem "Familienabend" Premiere. Eine spannende Entwicklungsarbeit, der unsere persönlichen Erinnerungen zugrunde liegen. Zudem werden wir an jedem Abend einen besonderen Gast begrüßen.

Seht alle Termine und lest mehr darüber hier!

 

 

 

 


App des Monats

In unserem Familienabend werden die bunten Steine vielleicht eine kleine Rolle spielen und wahrscheinlich kommen auch in Euren Kindheitserinnerungen LEGO vor. Und gerade als wir in den Proben darüber sprachen, entdeckte ich eine coole App dazu. Sie nennt sich Brickit.

Ladet Euch die App runter und schüttet Eure (oder Eurer Kinder) Lego-Kiste auf dem Boden aus. Mithilfe von künstlicher Intelligenz analysiert Brickit Eure Sammlung und schlägt Euch neue Bauanleitungen vor.

Klickt hier!

 

 

 

 

 


Podcast des Monats

Wie Ihr wißt, bin ich ein großer Fan von "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Es gibt eine Folge davon, in der der Gast Richard Socher, einer der einflussreichsten jungen Forscher für Künstliche Intelligenz, sehr eindrucksvoll über denkende Maschinen und ihre faszinierenden Anwendungsmöglichkeiten spricht. 

Klickt hier!

 

 

 

 

 


DeineTube des Monats

Der Podcast, den ich Euch heute vorgeschlagen habe, dauert fast 500 Minuten. Ich gebe zu, das ist viel, aber trotzdem keine Zeitverschwendung. Auch unsere Konzerte oder Theaterabende können manchmal etwas lange sein, aber meist bringen sie genau so viele Minuten lang Freude, wie sie dauern.

Also hebt nach all den Lockdowns Eure Ärsche aus dem Sofa und ab ins Theater!

Klickt zum Abschluss hier.

 

 

 

 

 


Und lebt fröhlich!

Euer

Georg