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Liebe Freunde!

 

Hier mein Brief mit Tipps und Liebhabereien, Gedanken zur Normalität, Sinn und Unsinn für den Monat Juli

 

 


Zitat des Monats

"Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen -
doch es wachsen keine Blumen auf ihr", sagte Van Gogh.

Und Shaw meinte: "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."

 

Vincent Van Gogh

 

 

Dabei sehen die beiden so normal aus.

Und ähnlich.

Nicht?

George Bernard Shaw

 

 

 


Lied des Monats

Ich finde man muss nicht verrückt aussehen, um es zu sein. Es schadet aber auch nicht. Ja, was wir sehr gut brauchen können, sind Leute wie sie zum Beispiel, die bunte ZAZ.

Hört hier einen ihrer Hits.

Und lest hier den schönen Text dazu.

 

 

 

 

 

 

 

Das Beste des Monats

Eine normale Straßentheater-Saison wird das heuer sicher nicht. 2016 habe ich die Leitung des Salzburger Straßentheaters übernommen und seitdem überlege ich jedes Jahr, womit das Publikum im Sommer eine Freude haben könnte. Noch nie war diese Überlegung so schwierig wie in diesem Jahr voller Planungsunsicherheiten. Bald schon war klar, dass die Produktion von "Der Diener zweier Herren", die ich zum 50jährigen Straßentheater-Jubiläum geplant hatte, mit all diesen Pandemie bedingten Unsicherheiten nicht durchführbar war. Das Straßentheater im Jubiläumsjahr allerdings ausfallen zu lassen, hätte gewiss am wenigsten Freude bereitet. Es galt also, eine Variante zu finden, die sich möglichst flexibel an ungewisse örtliche, finanzielle und hygienetechnische Umstände anpassen lässt. So wird Euch ein kleines, sehr musikalisches, improvisationsfreudiges und v.a. schon sehr Straßentheater erprobtes Komödianten-Team ab 15. Juli "Singen wir das Beste draus" präsentieren. Es wird viele Freiheiten, die das Salzburger Straßentheater sonst bietet, nicht geben. Z.B. könnt Ihr nicht, wie sonst üblich, einfach spontan vorbei kommen, sondern müsst Euch im Büro der Salzburger Kulturvereinigung, im Trakl-Haus am Waagplatz 1a (für die Stadtvorstellungen) bzw. in den versch. Gemeindeämtern kostenlose Zählkarten abholen. Aber lasst Euch davon nicht abhalten, denn ich denke, wir werden es trotz allem schaffen, Euch eine Freude zu machen.

Klickt hier für mehr Infos!

 

 

 


Politische Frage des Monats:

Ist es normal, ökonomisch zu denken?

Was tun gegen einen Kapitalismus, dessen Menschenbild wir derart gründlich gefressen haben, dass wir uns Solidarität höchstens noch als Kauf-Akt vorstellen können (Fairtrade-Bio-Mango)?

Raul Zelik schreibt in „Wir Untoten des Kapitals“ über politische Monster und einen grünen Sozialismus. Es könnte uns gut tun, das zu lesen.

Klickt hier!

 

 

 

 

 


Buch des Monats

Ich bin ja, wie jeder, der diesen Brief regelmäßig liest, weiß, ein Sachbuch-Freak. Aber ein politisches Buch macht noch keinen Sommer. Es muss also auch was poetisches her. Ein guter Freund hat mir "Das Gewicht der Worte" von Pascal Marcier empfohlen. Die sprachverliebte Hauptfigur darin wird mit dem Tod konfrontiert und nimmt das zum Anlass, ihr Leben völlig neu auszurichten. Manche Literaturkritiker finden das kitschig, mein Freund aber, der Ähnliches erlebt hat, nicht. Es ist doch wie mit der Liebe: Kitschig finden sie nur die, die sie nicht erlebt haben.
Wie auch immer - ich lese das Buch mit großem Genuss, ich mag das Gewicht der Worte.

Mehr dazu hier!

 

 

 

 

 


Homepage des Monats

Es gibt viele Menschen, die wissen, dass unsere Art zu wirtschaften für die Zukunft nicht taugt. Es gibt viele, die spüren, dass sie krank macht. Und es gibt mehr, als wir glauben, die daran arbeiten, etwas daran zu ändern.

Hier könnt Ihr Euch ihnen anschließen!

 

 

 

 

 


Widerling des Monats

Es gibt einen, den kümmert das alles wenig. Er läuft in jeden Abgrund, schimpft fürchterlich, und macht für alles, was ihm zustößt, andere verantwortlich. Wahrscheinlich denkt Ihr jetzt an Donald Trump, aber ich will Euch ja nicht quälen, ich habe einen sympathischen Widerling für Euch.

Klickt hier!

 

 

 

 

 


Tiuhui des Monats

Wenn Euch dieser Brief gefällt, freue ich mich über eine Nachricht an info@clementi.de und genauso über Eure Unterstützung oder kleine Spende: klickt hier!

 

 

 

 


Serie des Monats

Ich nehme an, es gibt so viele Normalitäten, wie es Weltgegenden gibt. Wahrscheinlich gibt es auch genau so viele falsch dargestellte.

Die Serie "Fauda" spielt im israelisch-palästinensischen Konflikt. Es gibt Kritiker, die sie als dumme politische Hetzte bezeichnen. Andererseits erhielt die Serie im Jahr 2018 elf israelische Fernseh-„Oskars“. Ich hab keine Ahnung, ob das diese Kritik widerlegt oder bestätigt und halte beides für möglich. Aber allein die Tatsache, dass sie so andersartige Lebensumstände beschreibt, macht sie für mich sehenswert. 

Klickt hier! 

 

 

 

 

 


Verwandlung des Monats

Vielleicht sollte man, wenn man über Normalität nachdenkt, bedenken, dass selten etwas wirklich so ist, wie es scheint und dass es normaler ist, dass sich Dinge wandeln, als dass sie bleiben, wie sie sind.

Dieser Schmetterling zum Beispiel.

 Klickt hier!

 

 

 

 

 


Lebt fröhlich!

Euer 

Georg