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Liebe Freunde,

Hier mein Brief mit Neuigkeiten, Tipps, Sinn und Unsinn für den Monat März:

 

 


Guter Streit des Monats

Die Welt ist voller Streit. Manchmal so sehr, dass ich überhaupt nichts mehr hören möchte. Der Rückzug - besonders von den (as)sozialen Medien - tut mir meist sehr gut. Aber ich erlebe im direkten Kontakt auch immer wieder, wie anregend ein Streit sein kann. Nun hab ich in der ZEIT ein paar Vorschläge von Jochen Bittner, wie ein guter Streit gelingen kann, gelesen.
Sie lauten ungefähr so:

1. Unterstelle dem anderen keine Motive, sondern erforsche sie.

2. Begreife eine andere Meinung nicht als Angriff, sondern als Gelegenheit, die Perspektive zu erweitern.

3. Begründe Deine Position so weit, bis Dein Gegenüber einem Teil Deiner Argumentation zustimmen kann.

4. Lass übrig gebliebene unterschiedliche Bewertungen stehen, und freue Dich, mit dem anderen jetzt viel besser uneinig zu sein als vorher.

 

 

 

 

 


Großpremiere des Monats

Ab und zu greift der Intendant des Salzburger Landestheaters in die Vollen und würfelt Schauspiel, Ballett, Sänger und Orchester zusammen, um uns 4 Stunden lang die Welt vergessen zu lassen, oder wie in diesem Fall, um darüber zu streiten, wie sie entstanden ist.
Bevor ich an der Theaterproduktion "Mysterien" zu arbeiten begann, war mir nicht klar, dass es auch heute noch eine Menge sogenannter Kreationisten gibt, die die Evolutionslehre leugnen.
2017 hieß unser Mammutabend "Dionysien" und wir zogen dafür in die Felsenreitschule. Heuer also "Mysterien" und wir bespielen das Landestheater. Neben Haydns "Schöpfung" wird natürlich Darwin eine Hauptrolle spielen.
Am 21. März ist Premiere.

Holt Euch weitere Infos und Eure Karten hier!

 

 

 


Zitat des Monats

"Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet."

Mark Twain

 

 

 

 

 


Wort des Monats

Ich kannte, bevor ich Theater zu spielen begann, das Wort gar nicht, aber jeder Premiere folgt leider auch irgendwann die Derniere. So geht es in diesem Monat meinem Stück
"Zwei auf einer Insel".
Mit einer dicken Träne im Auge kündige ich Euch also die letzte Vorstellung mit Kurt Weill und Lotte Lenya (alias Georg und v.a. Anja Clementi) am 28. März im Salzburger OFF-Theater an. 

Lest mehr darüber und bestellt Eure Karten hier!

 

 

 

 

 


Vorschau des Monats

Alles, was zu Ende geht, macht Neuem Platz.
Am 4. April ist es soweit:
In meinem neuen Konzertprogramm hört Ihr
"Das Beste seit der Mondlandung"

Wenn Ihr im Emailwerk Seekirchen dabei sein wollt,
bestellt Eure Karten hier"!

 

 

 

 

 


Buch des Monats

Der Film über "Die Känguru-Chroniken", die Mark Uwe Kling geschrieben hat, ist gerade in aller Munde und sicher sehenswert. (Mehr darüber hier.) Aber es gibt von diesem Autor ein Kinderbuch, von dem Kinder nicht genug kriegen können und bei dem Eltern sich streiten, wer es vorlesen darf. Darin geht es um "Das Neinhorn", das nicht viel übrig hat für den Kitsch seiner Einhornfamilie und bald lustige Mitstreiter findet.

Hier mehr darüber.

 

 

 

 

 


Radiosendung des Monats

Am 15. März zwischen 20:00 und 21:00 Uhr werde ich beim Kultursonntag im Radio Salzburg zu Gast sein und mit Karin Buttenhauser sicher auch über
"Das Beste seit der Mondlandung"
sprechen. Manche von Euch werden noch länger auf ein Konzert in Ihrer Nähe warten müssen, aber alle könnt Ihr am 15. März

hier im Internet das Interview live mithören!

 

 

 

 

 


Antwort des Monats

Der Schauspieler Ulrich Matthes auf die Frage: Wenn die Welt in einem Jahr untergeht – was wäre bis dahin Ihre Aufgabe?

"Ich würde versuchen, meine relative Gelassenheit auf andere zu übertragen. Durch Zuwendung, durch Humor. Darin bestünde meine Aufgabe."

 

 

 

 

 


Gelassenheit des Monats...

Endlich habe ich das richtige Stichwort. Schon lange wollte ich Euch in meinem Monatsbrief einen Musiker und Freund vorstellen, der in Südtirol sehr bekannt ist. 

Er heißt Doggi und singt hier über seine Heimatstadt "Brixen chillt"

Freut Euch über seinen Humor, seine warmherzige Intelligenz, und seinem wohlklingenden Dialekt!

 

 

 

 

 


Vor allem aber lebt gelassen und streitet fröhlich!

 

Euer Georg