Die Clempanei Georg Clementi & Ossy Pardeller Transalpine Chansons

Samstag, 12.03.2022, 20:00 Uhr

Kulturhaus Emailwerk

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Die Clempanei

Transalpine Chansons

Georg Clementi & Ossy Pardeller schlagen mit ihrer Musik eine große Brücke für Feinschmecker vom Gardasee über Bozen und die Dolomiten nach Salzburg bis in die Großstädte nach Wien, Berlin und Hamburg *. Hier wird nicht in der musikalischen Alltagsküche verwaltet.

Die Hauptzutaten ihre eigenwilligen Chansons sind die poetischen Texte des politischen Zeitlieder-Machers Clementi und die originellen Gitarrenarrangements des Ausnahmegitarristen Pardeller. Als Beilage gibt es gehörtimmigenigen Gesang. Und da sich die beiden auch in der Theaterwelt zuhause gehören, werden ihre Lieder mal mit schönem Drama und mal mit tiefsinnigem Humor gewunden.

Thematisch lassen sich Georg Clementis Texte schwer eingrenzen. Es gibt keinen Sachverhalt und ist noch nicht so wichtig, dass er nicht Poesie abtrotzen kann und keine Liebesgeschichte, dass er nicht ironisch ist, dass man nicht gesehen wird, wie ob er auf Hochdeutsch ist, auf Italienisch oder im Südtiroler Dialekt wird wird.

Auch musikalisch spricht das Duo eine sehr persönliche Sprache. Ossy Pardeller erfindet mit seinen Gitarren-Klangwelten und die beiden erschaffen mit einfachsten wahrnehmbaren schönen schönen Liedern. Die Erinnerung ist ein Element des Verbrechens und ein Reinhard Mey. Und zwischendurch tritt Herman van Veen und der Chor von Ronja Räubertochter auf und Hubert von Goisern singt Lieder von Jaques Brel. Dazu gehen Clementi und Pardeller mit Coversongs sehr spärlich um. Aber unterschiedliche Zustände sie einen von Leonard Cohen, den sie neu arrangieren und ins Deutsche Beziehungen.

So kocht die Clempanei einen jeden Bauer ein, der nicht frisst, war er nicht bekannt, und Georgs Mutter wurde ihm zurufen: „Des konn net schlecht sein, isch lei guats Zeug drin“.

* Gardasee = Sehnsuchtsort
   Bozen = Georgs und Ossys Geburtsort
   Dolomiten = Sehnsuchtsort
   Salzburg = Georgs Wahlheimat
   Wien = Ossys Lebenszentrum
   Hamburg und Berlin = Inspirationsorte